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Interview mit Oliver Pocher

Oliver PocherChristopher Sacken von filmnews.at führte mit Oliver Pocher zu seinem Spielfilmdebüt „Vollidiot“ im Wiener Hollywood Megaplex ein Interview:

Filmnews.at: Hallo Oli! Wie gefällt dir denn Österreich und im speziellen Wien? Welchen Eindruck hast du von Wien?

Oli Pocher: Wien ist einer der hübschesten Städte die es eigentlich gibt in Europa weil Wien einen ganz eigenen Flair, einen ganz eigenen Charme hat. Besonders lustig ist, obwohl Deutsch gesprochen wird ,im weitesten Sinne, ist es trotzdem Ausland.

Filmnews.at: Ist Österreich mit Bayern vergleichbar?

Oli Pocher: Ich glaube mit denen wollt ihr nicht wirklich verglichen werden.

Oliver PocherFilmnews.at: Warum ist Simon Peters ein Vollidiot? Was macht ihn dazu?

Oli Pocher: Also wenn man eine Frau kennen lernen möchte und das nicht wirklich schafft so bekommt man über einen längeren Zeitraum eine übersteigerte Vorstellung was eine Frau alles haben sollte – dann wird man zum Vollidioten.

Filmnews.at: Wie viel Simon Peters steckt in Oliver Pocher?

Oli Pocher: Erstaunlich wenig. Es ist lustig dass mein Name im Zusammenhang mit dem Wort Vollidiot immer für Reaktionen sorgt. Wir sind noch gleich alt und sehen uns durchaus ähnlich aber wie der bei Frauen abkackt und wir es bei mir privat aussieht ist doch ein DEUTLICHER unterschied.

Filmnews.at: Vom Moderator zum Schauspieler? Wie war die Umstellung?

Oliver PocherOli Pocher: Na ja ich hatte ja bereits bei Sternenfänger einer ARD Serie meine 70 Drehtage absolviert außerdem drehen wir bei „Rent a Pocher“ ja auch eher fiktional. Wir benützen unterschiedliche Kameraeinstellungen und müssen irgendwelche Sachen machen von daher war das für mich nicht die Riesenumstellung. Der große Unterschied ist nur der enorme Zeitaufwand, wir unterhalten uns heute wo ich vor 2,5 Jahren das Buch gelesen habe. Das ist schon ein langer Zeitraum da kann man sicher in der Zeit die eine oder andere Karriere gegen die Wand fahren.

Filmnews.at: Du musstet ja auch zu einem Casting! Es war ja nicht von Anfang an klar dass du Simon Peters wirst!

Oli Pocher: Na ich habe mich sozusagen angebiedert – ich habe einfach gesagt dass ich es gerne machen würde.

Filmnews.at Musstest du dich gegen andere durchsetzen?

Oli Pocher: Nein, war ja sonst nur Christoph Maria Herbst da und weil es da einen kleinen Altersunterschied gibt war dann klar dass ich die Rolle bekomme.

Oliver PocherFilmnews.at: Wie weit hast du dich beim Drehbuch eingemischt?

Oli Pocher: Die Grundvorrausetzung war ja schon so gut dass das Buch so lustig war, da wollte ich gar nichts mehr ändern. Ich wurde dann aber immer mehr involviert und der eine oder andere Satz im Film stammt dann auch wirklich von mir. Der grundlegende Teil war aber schon so gut dass man gar nicht mehr daran arbeiten musste.

Filmnews.at: Hast du einen Ratschlag für alle Simon Peters die da draußen herumlaufen?

Oli Pocher: Also Humor kommt bei den Frauen immer sehr gut an dass kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen und wenn man dann nicht komplett scheiße aussieht und das mit einem gesunden Selbstbewusstsein verbindet dann könnte das von Erfolg gekrönt sein.

Filmnews.at: Dein Programm heißt „Aus dem Leben eines B – Promis“. Fühlst du dich nach dem Film mehr als A oder als B Promi?

Oliver PocherOli Pocher: Schauen wir mal wie viele Leute meinen Film ankucken dann kann ich noch mal deutlicher sagen wo der Trend hingeht. Ich bin jetzt auch nicht die Schauspielerikone schlechthin aber das was ich in diesem Film gespielt habe glaube ich auch sehr gut hinbekommen zu haben.

Filmnews.at: Hast du bereits weitere Spielfilmprojekte geplant?

Oli Pocher: Aktuell nicht. Bis man sieht ob und wie es weitergeht werden mindestens 1 bis 2 Jahre vergehen weil ich auch momentan nichts vorliegen habe. Also wir sehen uns frühestens 2009 im Kino wieder!

Zur Rezension von "Vollidiot"

Das Interview führte Christopher Sacken (christopher_sacken@filmnews.at)