Buch
Bildrecherche für Film und Fotografie
Schreibt man einen Artikel, dreht man einen Dokumentarfilm oder erstellt man einem simplen Banner für eine Veranstaltung – jedes Mal ist man auf der Suche nach dem richtigen Bildmaterial. Doch einfach mal kurz googlen, das funktioniert schon lange nicht mehr. Kai Holland und Francoise Kuntz geben in ihrem Buch „Bildrecherche für Film und Fotografie“ spannende Praxistipps für alle die das richtige Bild suchen. In diesem unverzichtbaren Nachschlagewerk findet man Adressen der nützlichsten Websites, Bibliotheken, Universitäten, Newsgroups, Foren, Blogs, Mailinglisten und Tipps wie man am schnellsten an die passenden Experten zu jedem Thema kommt. Doch nicht nur die eigentliche Fotosuche wird behandelt auch der nicht ganz unwichtige Part des Budgets findet seinen Platz. Und damit einem nicht die Klagen nur so ins Haus flattern gibt es ein Extrakapitel zu den wichtigsten Grundlagen des Urheberechts. Kai Holland und Francoise Kuntz sind einerseits Bildredakteure andererseits Fotografen und beide arbeiten sie seit Jahren für akg-images. cs
Erschienen im UVK Verlag.
Script Development - Im Team zum guten Drehbuch
Dagmar Benke und Christian Routh können beide langjährige Berufserfahrung in der Branche vorweisen. Benke begann ihre Karriere beim kleinen Fernsehspiel des ZDF und unterrichtet seit 20 Jahren am Maurits Binger Film Institute Amsterdam. 1997 gründete sie die erste deutsche Development Agentur Script House. Christian Routh war viele Jahre lang in London im Bereich Filmeinkäufe und Development Executive tätig. Er arbeitet derzeit in Spanien als Scriptconsultant und Ausbilder für Stoffentwicklung.
Diese Buch soll eine Hilfestellung in allen praktischen Phasen des Drehbuchschreibens sein und das nicht nur für Profis sondern für jeden Filminteressierten der wissen möchte wie aus guten Drehbüchern gute Filme entstehen. Stofffindung sowie die unterschiedlichen Dramaturgien für Kino und TV werden ebenso behandelt wie welcher Stoff für welchen Markt geeignet ist. Das Buch präsentiert sich in informativen 294 Seiten in broschierter Ausgabe und ist für 19,90 zu haben. Da sollte jeder Drehbuchinteressierte sofort zugreifen.
Erschienen im UVK Verlag.
Franz Antel - Servus Franz, grüß dich!
"Servus Franz, grüß dich!" so heisst das neue Buch des 92 jährigen Kultregisseurs Franz Antel. Das Buch ist entstanden, weil Antel gesagt hat: "Ich möchte noch was tun. Filme machen ist mit 92 Jahren schon ein bisschen schwer geworden", so der bekannte Filmemacher. Illustriert mit 400 Fotos, Anekdoten und Ausschnitten aus seinem Leben gibt Antel einen durchwegs guten Einblick in sein turbulentes Leben. 5 Mal war er mit 4 Frauen verheiratet, und immer mit der jüngsten und schönsten.
Von den Kritikern gehasst vom Publikum geliebt drehte Antel immer leichte Kost, ob nun nette Heimatfilme in der düsteren Nachkriegszeit oder Sexfilme. Doch die Nachfrage war immer dar und Antel sagt selbst: " die Kritiker haben mich nie gemocht, aber ich habe sie alle überlebt und schlussendlich entscheidet das Publikum über einen Film." Franz Antel ist mit seinen 92 gestandenen Jahre immer noch aktiv und hat bis heute einen Stammtisch im Cafe Bellaria. Ins Altersheim will er aber noch nicht, da gibt es ja keine jungen Frauen.
Ein unterhaltsames Buch über den österreichischen Großmeister des Films Franz Antel. Erhältlich im Molden Verlag. cs
Filmarchiv Austria - Psyche im Kino
Wie Schade, dass das Programm „Psyche im Kino“ im Metro-Kino schon zu Ende ist! Aber Gott-sei-Dank bietet der gleichnamige, im Verlag des Filmarchiv Austria herausgegebene Band viel Wissenswertes für alle, die von diesem Thema nicht genug bekommen können.
Die immer wiederkehrenden Schnittpunkte zweier, ungefähr zeitgleich entstandener Innovationen – Psychoanalyse (mit der Traumdeutung als wesentlichem Schritt) und Kino – werden hier auf unterschiedlichste Weise diskutiert.
Es finden sich beispielsweise Essays zu Debatten aus der Stummfilmzeit, wie etwa ob Film als medizinisches Heilmittel dienen könne. Bemerkenswert ist auch der Aufsatz Franz Grafls, der es schafft in 20 Seiten nicht nur die gemeinsame Geschichte von Filmwissenschaft und Psychoanalyse zu umreißen, (vielleicht) unvermutete Schnittstellen der Beiden aufzuzeigen (wie etwa die Ähnlichkeit des Erlebens von Träumen und Filmen, oder das Filmschaffen Eisensteins oder Hitchcocks als Verarbeitungsmöglichkeit seelischer Traumata), sondern dabei auch noch gleich so einschlägige Theorien wie die Jacques Lacans, Laura Mulveys oder Jean-Louis Baudrys zu besprechen. Der Sammelband wendet sich in weiterer Folge speziellen Themen der psychoanalytischen Filmtheorie zu, wie Spiegelszenen, Phänomenen im Bereich der Identifikation (z.B,: ‚Sympathy for the Devil’) oder dem abstrusen gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis von Horror und Schaulust.
Zuletzt liegt der Fokus konkret auf einzelnen Filmen oder Regisseuren. Darunter übliche Verdächtige wie Hitchcocks Psycho oder die Filme David Lynchs. Wobei auch dem österreichische Experimentalfilmer Ferry Radax ein Kapitel gewidmet ist. Nicht weniger ergiebig ist es aber, die Beziehungen zwischen dem Gag und den Theorien Freuds im Werk Woody Allens zu untersuchen, oder Erfolge des Mainstream-Kinos wie Star Wars auf ihre psychoanalytischen Subtexte hin zu lesen.
Ähnlich erfolgreich wie es schon mit der breiten Fächerung des Programms gelang, vereinen die Herausgeber Thomas Ballhausen, Günter Krenn und Lydia Marinelli, divergierende Ausführungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen in einem spannenden und vielschichtigen Kontext: Mit „Psyche im Kino. Sigmund Freud und der Film.“ wird auf ansprechende Weise auf die fruchtbaren Wechselbeziehungen dieser spannungsreichen Parallelgeschichte eingegangen. jh
Eric Travers - Der letzte Trapper
Dieser Bildband zu dem gleichnamigen Film "Der letzte Trapper" versetzt den Leser (Zuseher) in eine andere, kalte Wirklichkeit. Der letzte Trapper verbringt die kalte wie die warme Jahreszeit ausschliesslich in der Natur. Die Landschaftsbilder, die Bilder der Tiere und des Menschen lassen uns diese unwirklich scheinende Beziehung besser verstehen. Das Format ist etwas gross, dafür enthält es auch prachtvolle Hochglanzaufnahmen. Wir lesen und sehen das Buch in einem warmen Sessel in einer geheizten Wohnung doch es lässt uns spüren was wir alles manchmal vermissen - die direkte Verbindung zur Natur. Der Text in diesem Band ist jedoch deutlich zu kurz gekommen. Für Lieberhaber des Naturbildbandes ein Kauf wert. "Der letzte Trapper" erschienen im Gerstenberg Verlag.
Francois Truffaut - Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?
Im Vorwort
erläutert Autor François Truffaut, selbst erfolgreicher und
angesehener Regisseur solcher Klassiker wie „Jules et Jim“,
weshalb ein Buch zu Alfred Hitchcock notwendig war. Schließlich
wurde dem Briten Hitchcock Mitte der Fünfzigern sowohl in den USA
als auch in Europa sein Erfolg vergällt. Im 1966 erschienen Buch
„Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ wurde dem Schaffen
des Suspense-Meisters auf den Grund gegangen und so nebenbei den kritischen
Kritikern auch noch der Wind aus den Segeln genommen. Mit selbstverständlicher
Leichtigkeit hinterfragen Truffaut und „Hitch“ in kongenialer
Zweisamkeit die Arbeiten des Meister, von „The Lodger“ bis
„Psycho“. Die aktualisierte Auflage enthält auch das
Spätwerk, mit den weniger erfolgreichen „Frenzy“ und
„Family Plot“. Dabei spart die Regie-Ikone (Hitchcock) auch
nicht mit Selbstkritik und lässt sich von der anderen Regie-Ikone
(Truffaut) wohlwollend und mit viel Humor auf die Unzulänglichkeiten
mancher Werke hinweisen. Gerade in dieser ironischen Aufarbeitung liegt
die Stärke, wer den jeweils besprochenen Film jedoch nicht kennt
wird Schwierigkeiten haben, den Ausführungen zu folgen. pd (Bildquelle:
www.randomhouse.de)
Splatter Movies. Essays zum modernen Horrorfilm
Splatter
Movies. Essays zum modernen Horrorfilm, ist der viel
sagende Zweittitel der neuesten filmwissenschaftlichen Veröffentlichung
des stets mit interessanten Werken glänzenden Bertz + Fischer Verlags.
In vier Überkapiteln finden sich gesammelt Beiträge verschiedenster
Autoren, die dem Tabubrechenden Genre „Splatter“ auf die Spur
gehen. Reich bebildert finden sich in dem 200 Seiten langen Werk, vor
allem analytische Essays die sich stets um eine historische und zeitgenössische
Verbindung bemühen. Manchmal ergehen sich die Autoren zu sehr im
Jonglieren der Fremdwörter und lassen den Blick des Lesers schweifen.
Jedoch glänzt vor allem das vierte Kapitel mit dem penibel recherchierten
Verbotsfall des Sam Raimi-Klassikers „The Evil Dead“. Die
immer wieder aufflammenden Appelle an die Zensur verwundern beim ersten
Anblick und erstaunliche Gerichtsurteile sowie Indizierungsbescheide fügen
sich in das Bild. Wenn dann auch noch Personen wie Angela Merkel, Anfang
der Neunziger Jahre noch Familienministerin, Dr. Jürgen Grimm oder
Christoph Schlingensief zu Wort kommen, ist das Lesevergnügen komplettiert.
pd
David
Mamet - Filmregie
David
Mamet ist in europäischen Breitengraden weniger als Filmwissenschafter
bekannt, denn durch seine Drehbücher für Filme wie „Die
Unbestechlichen“, „Wag the Dog“ oder zuletzt „Hannibal“.
Dank des Alexander Verlages Berlin dringen auch die wissenschaftlichen
Thesen Mamets in den deutschsprachigen Raum. Dabei stellt er in dem in
fünf Kapitel gegliederten Büchlein, mit einem Umfang von knapp
100 Seiten, von Beginn an klar, welches Instrumentarium einem Regisseur
am wichtigsten sein soll – Der Schnitt. Film sei nur die Weiterführung
des Drehbuches und auch keine Kunst sondern Handwerk. In Gesprächen
mit seinen Studenten – deren Aufzeichnungen die Grundlage für
dieses Buch waren – führt er in grundlegende Filmbegriffe ein
und zeigt Stärken und Schwächen mancher Kameraperspektive auf.
Die abschließende Arbeit „Schwein – Der Film“
ist ein amüsanter zu lesender Exkurs in Sachen Film. Auch wenn Mamet
sich mit diesem Werk als äußerst konservativer Filmemacher
entblättert, ist „Die Kunst der Filmregie“ ein leicht
verständliches und angenehm zu lesendes Buch mit manchem Einschlag
der Ironie und Selbstkritik…wenn der Meister seine eigenen Regie-Arbeiten
einer kritischen Prüfung unterzieht. pd
Steven J. Schneider - 1001 Filme
Nachschlagewerke sind immer eine heikle Sache, irgendeinen Filmfreund
wird die Auswahl nicht gefallen und beim beinahe tausend Seiten umfassenden
Streifzug durch die Filmgeschichte, haben Herausgeber Steven Jay Schneider
und seine ihn unterstützenden Rezensenten einfach genau 1001 Filme
gepackt, besprochen und empfohlen. Skepsis ist angebracht und tatsächlich
dürfte der eine oder andere persönliche Meilenstein in der Liste,
die mit „Kill Bill: Volume 1“ endet, fehlen. Das Engagement
ist den Mitarbeitern aber keinesfalls abzusprechen. Im Endeffekt dient
das äußerst umfangreiche Werk als eine Karteikartensammlung.
Filme werden kurz und bündig besprochen und ihre Wirkung auf das
Kino angerissen. Womöglich zu oberflächlich und der Beschränkung
sich doch kurz fassen zu müssen, dennoch empfehlenswert. In welchem
Buch lassen sich denn sonst Erich von Stroheims „Greed“, Kenneth
Angers „Scorpio Rising“ und Takashi Miikes „Audition“
gemeinsam finden? Eben. pd
Syd
Field - Filme schreiben
Es wird als DAS Standardwerk unter Drehbuchautoren
gehandhabt, ob es diesen Titel wirklich verdient hat bin ich mir nicht
sicher aber auf alle Fälle ist es ein exzellentes Nachschlage- und
Lernwerk für alle Drehbuchautoren und die die es noch werden wollen.
Syd Field beschreibt in diesem Buch den Weg von der Idee bishin zum fertigen
Drehbuch anhand von 4 berühmten Hollywoodfilmen - "Thelma und
Louise", "Terminator", "Der mit dem Wolf tanzt"
und "Schweigen der Lämmer".Er behandelt und analysiert
genau die Vorgehensweise der jeweiligen Drehbuchautoren zu den erwähnten
Filmen, so ist es einem möglich den Weg zum fertigen Drehbuch Schritt
für Schritt nachzuvollziehen. Ein gelungenes Werk, hilfreich und
informativ, doch nicht unbedingt die Bibel aller Drehbuchautoren. "If
it ain't on the page, it ain't on the stage" - Hollywood Weisheit.
cs
Edgar Rai - Die fetten Jahre sind vorbei
Das
Buch zum Film. Den Film haben wir bereits ausführlich besprochen,
nun das Buch. Der Film lässt einige Fragen offen - Hat Hardenberg
sie nun wirklich verraten? Woher haben sie soviel Geld für Spanien?
Wieso wussten sie dass Hardenberg eine Yacht hat? All diesen Fragen kann
mit diesem Buch sofort Abhilfe verschafft werden. Denn der Regisseur Weingartner
drehte den Film so wie er ihn sich vorstellte, er verpackte den Roman
in einem Film. Doch liest man das Buch, so versteht man den Regisseur,
die Schauspieler, die ganze Story dahinter besser. Ein Tip für jeden
"Die fetten Jahre sind vorbei" Fan.
Genesis
- Woher kommen wir?
Tolle Tier- und Naturaufnahmen wäre stark untertrieben bei diesem
außerordentlich beeindruckendem Bildband. Ein Bild sagt hier mehr
- ja viel mehr - als 1000 Worte. Die zwei Regisseure Nuridsany und Perennou
haben ein Buch zu ihrem gleichnamigen Film zusammengestellt - ein Buch
in dem die unterschiedlichsten Tiere und Naturwunder endlich ihre verdiente
Berühmtheit erlangen. Mit Hilfe jedes einzelnen Bildes stellen die
Regisseure einen Teil des menschlichen Lebens dar. Tiere werden zu Metaphern.
Jede Seite des Buches enthält Abbildungen, selten aber doch mit Schrift
versehen. Ab und zu hat sich eine transparente Folie in dieses Wunderwerk
geschummelt um doch ein paar Worte als Erklärung zu finden. Tiere
wie Vitamin-C-Kristalle, die Winkerkrabbe, die Zitterspinnen aber auch
Lebewesen wie die Qualle,die Amöbe,...etc. tummeln sich in diesem
längsformatigen 144 Seiten langen Buch dass es nur so kreucht und
fleucht. Ein tolles Weihnachtsgeschenk für alle Film-,Tier-,Natur-,Buch-,Foto-,...etc.Liebhaber!
Matthias
Greuling - Die grossen Filmfestivals
Greuling , gleichzeitiger Herausgeber der österreichischen Filmzeitschrift
Celluloid, zeigt dem Leser wieder einmal daß weniger meist mehr
ist. Das Buch umfasst gerade mal 111 Seiten, die Schrift ist groß
und übersichtlich gehalten, der Inhalt ist genau das was man erwartet.
Kurze Beschreibungen wie Geschichte, Jury, Pressematerial, Anfahrt, Einreichungen,etc.
findet man hier zu den grossen Filmfestivals dieser Welt. Quasi eine Lonely
Planet Ausgabe für Filmer und Medienvertreter. Das filmnews.at Team
sagt: "Praktisch, fast Quadratisch, gut. Ein Wegbegleiter für
alle die etwas über Filmfestivals wissen sollten. cs
James
Monaco - Film verstehen

Dieses Standardwerk kann man ruhigen Gewissens jedem Filmbegeisterten
empfehlen. Ob nun Journalist, Filmkritiker, Filmschaffender, Cineast,...etc.
ganz egal dieses Buch bietet einen Ratgeber für jeden. Es umfasst
so gut wie jedes Kapitel des Filmes, angefangen von der Geschichte über
die Technik bis hin zu besonderen Stilmitteln im Avantgardfilm. Es gibt
(fast) nichts was dieses Buch nicht bietet. Zu bemerken ist jedoch dass
dieses Buch einen schönen und ausführlichen Überblick über
das gesamte Filmwesen gibt jedoch sich in keinster Weise spezielisiert.
Also wenn man nur an Kinotechnik oder nur Regie interessiert ist ist man
wahrscheinlich mit einem einschlägigen Buch besser beraten. Jedoch
sollte dieses Buch in keiner Bibliothek als Nachschlagewerk fehlen. Fast
jedes Jahr erscheint eine aktualisierte Ausgabe von "Film verstehen".
Der Grossmeister Monaco ist und bleibt nun mal der Verfasser des Standardwerks.
Unumstritten. cs
Die
Träumer
Paris 1968. Matthew ein schüchterner Amerikaner lernt die beiden
Filmfreaks Isabelle und Theo in der Cinematheque francaise kennen.
Die Cinematheque stellt für unsere Protagonisten mehr als nur
ein Kino dar, es ist eine Einstellung, eine Philiosophie,ein Zufluchtsort.
Doch als diese aus politischen Gründen dicht macht, ziehen sich
die drei in eine kleine Paris Wohung zurück und beginnen sich
ihre Zeit mit einem Filmquiz zu vertreiben. Doch aus diesem Filmquiz
wurde mehr, sie zogen sich mehr und mehr zurück, lebten in absoluter
Abgeschiedenheit und begannen ihre sexuellen Träume zu leben.
Ein Spiel aus Liebe, Hass, Kino und Politik entfacht aus dem sich
die drei kaum mehr zu retten wissen.
Den gleichnahmigen Film "Die Träumer" von Bertolucci haben
wir bereits unter der Rubrik Rezensionen besprochen, das Buch jedoch ist
weit mehr. Es zeigt uns nicht was während der Jahres 1968 in Paris
auf den Strassen passierte, es führt uns hinter die Mauern und in
die Köpfe des damaligen Paris. Ein einmaliges Buch mit einer ergreifenden
Geschichte.cs
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Musik
Wie im Himmel
Der Soundtrack
des neuen schwedischen Oscarnominierten Streifens von Kay Pollak wurde
von niemand anderem komponiert als von Stefan Nilsson. Insider wissen
dass Nilsson bereits mit Astrid Lindgren zusammen gearbeitet hat. (Hm...wieso
bloss heißt Pipi Langstrumpfs Pferd so?) Die CD selbst enthält
15 Tracks - fast alle basieren auf klassischen Klängen die perfekt
zu dem Film und den Bildern passen. Nummer 2 der CD ist "Gabriellas
Song" - ein Lied das jeder lieben wird nachdem er den Film gesehen
hat. Jedoch ist der "Wie im Himmel" Soundtrack eher als Ergänzung
zum Gesehenen zu sehen und weniger als ein eigenes Werk. Somit sei gesagt
für alle Fans von Filmen aus dem hohen Norden ist der Film inklusive
dem Soundtrack ein einzigartiges Erlebnis. cs
Jeux d’enfants
Wer kann sich
noch an die Musik erinnern, zu der in „Forrest Gump“ die Feder
durch die Luft gewirbelt wird? Der Soundtrack von „Jeux d’enfants“
erinnert stark an dieses Durch einanderwirbeln von dramatischen Geigen-
und zarten Klavierklängen. Komponist Philippe Rombi hat weder Angst
vor Kitsch noch vor Anleihen an großen Vorbildern wie Beethoven.
Er schafft damit einen durch und durch passenden Klangteppich zu einem
Film, der die Elemente Romantik, Dramatik und kindliche Unbeschwertheit
in sich vereint. Den Höhepunkt bilden aber, neben der klassischen
Version von Louis Armstrong, drei weitere Interpretationen von „La
vie en rose“.
Der richtige Soundtrack für bewusst melodramatische Stunden oder
sommerliche Autofahrten durchs Salzkammergut (selbst ausprobiert)! ar
Schau' mich an!
Comme
un image - Schau' mich an! Ein Film von Agnes Jaoui.Den Film haben wir
hier breits ausführlich rezensiert, nun zum Soundtrack des Films.
Der Film wie auch der Soundtrack beeinhaltet fast auschliesslich klassische
Musik. Stücke von Mozart, Verdi, Schubert, Händel,...etc.Mit
einer Ausnahme "It's a good Day" von Peggy Lee. Daher ein Soundtrack
der etwas anderen Art. Doch für jeden Klassikliebhaber und für
jeden der den Film toll fand ein Kauf wert. Für krankhafte Soundtracksammler
ist er mit ein wenig Vorsicht zu geniessen.
5x2
5 x 2
- der neue Film von Francois Ozon. Hört man den Sountdrack zu diesem
Film einmal komplett durch so tönt das Lied Nummer 3 - Paolo Conte
- Sparring Partner - bis in die Nacht in unseren Ohren. Das Lied, gleichzeitig
das Theme des Filmes, ist ein wunderbares und recht unbekanntes Stück
des italienischen Großmeisters. Der Rest des Soundtracks bleibt
leider bei diesem Übergewicht an Nummer 3 recht wenig in unseren
Ohren zurück. Französische Filmmusik, gut aber nicht herrausragend.
Die
Kinder des Monsieur Mathieu
Die
Kinder des Monsieur Mathieu - Les choristes. Bruno Coulais Soundtrack
zu dem gleichnamigen Film, der übrignes hier auch rezensiert wurde
ist recht gelungen. Sehr romantische klassische französische Balladen
gesungen von einem Kinderchor - teilweise auch Solostücke eines besonders
begabten jungen Mann. Die Lieder sind schön zum anhören und
wer den Film gesehen hat dem wird der Soundtrack dazu sicherlich besonders
gut gefallen. Jedoch ein Manko weist der Soundtrack auf, es sind zwar
21 Stücke auf der CD vorhanden jedoch alle nicht länger als
1,5 Minuten - wobei sich die Stück teilweise wiederholen. Presleistungsverhältnis
stimmt hier absolut nicht - jedoch für jeden dem der Film gefallen
hat ein guter Kauf für die Sammlung.
Coffee and Cigarettes
Fast
jeder Star der auf dieser CD zu finden ist spielt auch in dem gleichnamigen
Film eine kleine Rolle. Stars wie Iggy Pop, Tom Waits, Eric Morris, ...Die
Cd ist eine tolle Zusammenstellung unterschiedlichster Musikstilen, die
jedoch alle perfekt ineinander greifen. Das Spektrum reicht von Iggy Pop
und Funkadelic bishin zu Janet Bakers Gustav Mahler Interpretation. Obwohl
Iggy Pop mit dem Remake Louie,Louie den Aufhänger der CD darstellt
drängt er jedoch nicht die anderen großartigen Musiker in den
Hintergrund. Bei diesem Soundtrack greifen sogar Nichtraucher zu einer
Zigarette - die gleich danach wieder im Aschenbecher landet denn sie kommen
drauf daß sie ja granicht rauchen. cs
Fat Boy Slim - Palookaville
Nach
4 Jahren meldet sich Fatboy Slim nach seinem letzten Albun "Between
the Gutter and the Stars" mit einem neuen Album zurück. "Palookaville"
ist eine Elektromischung der ganz besonderen Art. Der tolle Gesang und
die Melodie des ersten Songs "Don't let the man get you down"
bleibt uns nach ein paar Minuten hören stundenlang als Ohrwurm erhalten.
Dann der 2te Song donnert mit einem guten Bass aus unserer Anlage.Fatboy
hat es wieder einmal geschafft großartige soullastige Musik mit
seinem Bigbeat harmonsich zu vereinen. Diese Cd macht Lust zum tanzen,
schnell Autofahren, zum genießen oder einfach auf mehr. "Palookaville"
ist ein Blindkauf wert. cs
Champs-Elysees Cafè
Eine Bereicherung
für jeden Liebhaber von ausgezeichneten elektronischen Compilations.an
muss kein Paris Fan sein um diese CD zu lieben. Die CD liegt gerade vor
mir...ich kenn keinen einzigen Künstler..ausser vielleicht Laurent
Garnier aber der klingt vielleicht nur berühmt. Naja wie gesagt die
grossen Stars der elektro Szene sind hier nicht vertreten aber das tut
nichts zur Sache dass die Beats perfekt aufeinander abgestimmt sind und
die Musik je weiter der Laserstrahl nach aussen fährt immer mehr
zum tanzen anregt. Bis sie schluss endlich in einem herrlichen langsamen
aber dumpfen Beat verstummt! Gesang und Beat gehen hier Hand in Hand und
lassen niemals los. Ein Geheimtipp...lasst es euch gut gehen...Paris ruft!
cs
Ennio Morricone - Remixes
Ennio
Morricone einer der wohl bekanntesten Filmkomponisten des letzten Jahrhunderts
musste selbst lange darauf warten bis seine Stücke von internationalen
Electronickünstlern ge-remixt wurden.Doch endlich ist es soweit Stars
der Szene wie z.b. International Pony, Kabuki, Majbour,Needs,...etc. machen
sich auf um die unendlichen weiten des Ennio Morricone zu ergründen,
zu remixern und wer weiss vielleicht ein wenig zu erweitern. Eine gelungene
Compilation mit dem einzigen Manko dass manche Stücke zwar sehr gelungen
sind jedoch übertönen manchmal die elektronischen Bässe
Morricones Streichkonzert. cs
Deutsche Ennio
Morricone Homepage
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